
Hin- und Rückfahrt:
Mit dem Bus erst von Harrislee Padborg Grenze nach Flensburg ZOB, von dort aus mit dem Bus 150 nach Husum = 2 x 4,94kg CO2 = 9,88 kg CO2 (bei nur 2,33kg CO2, die pro Tag incl. Essen usw. erlaubt sind).
Da mein Geburtstag dieses Jahr auf einen Montag fällt (fast alle Museen und viele Restaurants sind zu) und zudem bis in den frühen Nachmittag Regen angesagt ist, beschließen wir, dieses Jahr nach Husum zu fahren. Theodor Storms „graue Stadt am Meer“ ist im 21. Jahrhundert nicht mehr grau, sondern sehr bunt und lebendig, wie wir von früheren Besuchen her wissen.
Wir kommen mittags hungrig an, und die Restaurant-Suche gestaltet sich tatsächlich nicht ganz leicht. Schließlich aber können wir bei Alex Kitchen einen Tisch ergattern und einen leckeren, veganen Mezze-Turm abarbeiten, flankiert von frischem Minztee und Primitivo. Alex Kitchen ist ein Selbstbedienungsrestaurant, das es auch in Flensburg gibt, vom Ambiente also nicht gerade romantisch, aber doch mit gutem Essen.

Frisch gestärkt besuchen wir das Weihnachtshaus, für alle Weihnachtsenthousiast*innen wie mich natürlich ein absolutes Muss (Artikel auf meiner Webseite Magische Weihnachten folgt.)

Und da wir von Museen dann immer noch nicht genug haben und der Wind sehr kalt um die Ecken pfeift, besuchen wir anschließend noch das Haus, in dem der poetische Realist und Schimmelreiter-Autor Theodor Storm von 1866 bis 1880 lebte. Übrigens auch er ein großer Fan von Weihnachten, wenn ich auch sein „Von draußen vom Walde komm ich her“ einfach nur gruselig finde.
Husum ist auf jeden Fall eine Stadt, die ich schon gerne bald wieder einmal besuchen werde.
