Konstanz – Donaueschingen: 2 x 66,8km x 0,04kg = 5,35kg CO2 <Pro Tag sollte man nicht mehr als 2,33kg CO2 verbrauchen, Essen und Wohnen inklusive.>
„Brigach und Breg bringen die Donau zuweg“, haben wir in der Schule gelernt, und das passiert genau hier, in Donaueschingen – und ist auch der Grund, warum wir von Konstanz einen Ausflug hierhermachen, denn ich möchte gerne einmal die Donau von der Quelle bis zur Mündung erkunden.
Die Kreisstadt ist überregional bekannt für ihre Musiktage im Oktober, aber als wir sie besuchen, ist Juni und die gut 20.000-Seelen-Gemeinde so provinziell wie jede andere ihrer Größe auch, wo die CDU gut 33% der Stimmen hat. Wir besuchen das Vanilli’s, ich esse eine Avocado-Stulle mit Demeterbrot und trinke Espresso. Empfehlenswert!
Dann erkunden wir den Ursprung der Donau und stellen zu unserem Erstaunen fest, dass es dafür gleich drei Orte gibt: Da ist zum Einen die eingefasste Donauquelle in der Innenstadt zwischen Stadtkirche und Schloss (s.o.), sehr schön, romantisch, umrahmt von moderner Kunst, noch bis zum 13.9.26 sind das die Donauhaie aus Vác. Eigentlich handelt es sich um versickertes Regenwasser aus dem Schwarzwald, das hier als Quelle wieder hervorsprudelt, bewacht von der Mutter Baar, einer Skulptur aus dem Jahre 1896. Viele Leute werfen glückbringende Münzen hinein, und schon der römische Kaiser Tiberius war sich sicher, dass exakt hier der Ursprung des zweitlängsten Flusses Europas ist.
Donautempel
Unterirdisch fließt das Quellwasser als „Donaubach“ dann weiter durch den Schlosspark und mündet am Donautempel (aus dem Jahre 1910) in die Brigach. Ist hier der Ursprung der Donau? Nein.
Donauursprung – der Zusammenfluss von Brigach und Breg
Doch schließlich kommen wir an den Zusammenfluss von Brigach und Breg – wieder bewacht von einer Mutter-Baar-Kind-Donau-Figurengruppe aus dem 19. Jahrhundert. Alle drei Orte sind zu Fuß mit einem gemütlichen, kleinen Spaziergang gut zu erreichen.
Hier startet sie also, die Donau, mitten im Schwarzwald, um 2.857km später ins Schwarze Meer zu münden! Dabei durchfließt bzw. berührt sie zehn Staaten, mehr als jeder andere Fluss auf der Welt: Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Rumänien, die Republik Moldau und die Ukraine. Und bisher kenne ich nur kleine Teile von ihr – ich war schon in Ulm, und ich bin mit dem Schiffchen von Wien nach Bratislava gefahren. Ob ich es schaffe, noch den ganzen Rest von ihr kennenzulernen?
Blick vom Landungssteg auf die Konstanzer Uferpromenade
Zug Stuttgart-Konstanz 174km mit der Gäubahn (über Rottweil und Radolfzell) x 0,04kg CO2 = 6,96kg 7 Nächte in Konstanz, Ferienwohnung 20 m² zu zweit: 10 x 7 x 0,054kg CO2 = 3,78kg Rückfahrt Konstanz-Padborg mit der malerischen Schwarzwaldbahn 991km x 0,026kg CO2 = 25,77kg Gesamt: 36,51kg CO2 <Im Durchschnitt sollte man pro Tag nicht mehr als 2,33kg CO2 verbrauchen, Essen etc. inklusive, um den Klimawandel nicht weiter anzuheizen. Notlösung: Ausgleichszahlung bei atmosfair.>
Ich bin nicht zum ersten Mal in Konstanz, denn erstens liegt es nicht weit von meinem früheren Wohnort Stuttgart entfernt, und zweitens studiert derzeit unsere Tochter dort Biologie. Leider ist unsere diesmalige Ferienwohnung in der St. Johanngasse 6 nicht empfehlenswert: Sie liegt zwar direkt am Münster, mitten im ältesten Viertel der Stadt, und das Haus stammt aus dem Jahre 1275, sie wirkt auch auf den allerersten Blick romantisch mit ihrer rohen Steinmauer am Kopf des Bettes, ist aber auf den zweiten Blick (a) dreckig, (b) abends extrem schlecht beleuchtet und hat (c) einen so kleinen Tisch, dass man daran nur schlecht essen, geschweige denn ordentlich am Laptop arbeiten kann.
Warum ich bei meinem Besuch in diesem Jahr immer wieder an Jan Hus denken muss, den Prager Reformator, den sie hier am 6.7.1415 bei lebendigem Leib verbrannt haben, obwohl ihm zuvor freies Geleit zugesichert worden war, weiß ich nicht sicher. Wir sind weder im Hus-Museum noch stolpern wir über eines der Mahnmale. Trotzdem erinnern mich die uralten Häuser an ihn. Und natürlich die Tatsache, dass Konstanz über die Jahrhunderte hinweg katholisch geblieben ist.
Blütenbrot von der Bio-Bäckerei Zuck & Kaun
Zunächst heißt es aber ökologisch einkaufen, und das ist zum Glück nicht schwer: Direkt um die Ecke gibt es das Backstüble Zuck & Kaun. Die Bio-Bäckerei im Herzen von Konstanz bietet Brote, Kleingebäck (z. B. Brötchen), süße Teilchen und Kuchen in Bioland-Qualität. Dabei legt sie großen Wert darauf, möglichst regionale Bio-Rohstoffe zu verwenden. Hier erstehen wir unter anderem ein herrliches Brot, über und über mit bunten Blüten bestreut. Etwas mehr Richtung Bahnhof liegt dann der Alnatura-Biomarkt, der zu recht günstigen Preisen alles bietet, was mensch zum Essen braucht. Wir kochen und promenieren dann am Abend das Konstanzer Bodenseeufer entlang, wo gerade ein Volksfest stattfindet.
Später während unseres Aufenthalts entdecken wir noch den Wochenmarkt auf dem St.-Stephans-Platz (diens- und freitags) und dortselbst einen wirklich exzellenten, wenn auch nicht ganz billigen Demeter-Stand des Pestalozzi Kinderdorfs Stockach.
Am Sonntag besuchen wir zwei Kunstausstellungen gegenüber dem Münster im Kulturzentrum: Hier gibt es in jeder Ecke des Gebäudes andere Künstler*innen zu bewundern, jeweils mit gesondertem Eintritt (und manchmal ohne Kosten). In der constance contemporary Kunstbaustelle zeigen sie unter dem Motto „Das Nichts ist so viel wie das Etwas“ Werke des schwäbischen Künstlers Willi Siber, die meinen Mann faszinieren. Mir gefallen vor allem seine magischen, farbigen Werke (die Ausstellung ist mittlerweile beendet). Im alten Gewölbekeller (noch bis 30.8.26 zu bewundern) heißt die Ausstellung vom Kollektiv Korpa „Woven Bodies, Stitched Apart“, die sich mit unserer hyperkapitalistischen, patriarchalen Gesellschaft auseinandersetzt. Am besten gefällt mir die schon fast kitschige Blüte von Charlotte English aus dem Jahre 2025, eine Romantisierung ihrer Trauer um die verstorbene Mutter.
Danach treffen wir uns mit unserer Tochter, ihrem Freund und dessen Eltern im türkischen Restaurant Minoo (mit nordafrikanischen Anklängen), das Essen ist zwar vegan, aber nicht sonderlich doll, die Atmosphäre im Hof hingegen sehr stimmungsvoll.
Anschließend wollen seine Eltern zurück nach Stuttgart und die „Kinder“ zum Aufräumen und Ausschlafen nach Hause (die Tage zuvor fand das Campusfestival statt). Klaus und ich fahren ein Stück mit ihnen zurück und gehen in das wirklich empfehlenswerte Programmkino Zebra. Hier darf man sogar regelmäßig montags am Abend nur das zahlen, was man kann (mindestens jedoch 2€). Wir schauen einen spannenden Dokumentarfilm von Julia Lemke und Anna Koch, Zirkuskind. Er erhielt bei der Berlinale 2025 eine lobende Erwähnung, 2026 außerdem den Preis der deutschen Filmkritik sowie den Deutschen Filmpreis. Das Leben einer deutschen Zirkusfamilie zwischen Realismus und Magie – FSK 0, du kannst ihn also auch mit deinen Kindern schauen, es lohnt sich. Die Tiere des Circus Arena, um den es im Film geht, werden angeblich gut gehalten und sind für die Menschen dort regelrecht Familienmitglieder. Ganz sicher bin ich mir zwar nicht, ob das so stimmt, hoffe es aber natürlich für die Tiere.
Veganes Bio-Eis im Café Liesel
Am Montag (1.6.26) besuchen wir Dingelsdorf und dort die Kirche St. Nikolaus, die mir recht gut gefällt. Ansonsten hat dieser Ortsteil von Konstanz nicht viel zu bieten. Zum Glück haben wir ein Bodensee Ticket West, und können damit kostenlos mit dem Nahverkehr hin- und herfahren, was wir ausgiebig nutzen. Zurück in Konstanz machen wir eine kleine Hafenrundfahrt und essen dann köstliches, veganes Bio-Eis bei Liesel auf der Marktstätte. Danach holen wir unsere Tochter von der Arbeit ab und verbringen einen gemütlichen Abend mit dem Paar in seiner neuen Wohnung auf der anderen Rheinseite.
In den folgenden Tagen unternehmen wir viele Ausflüge – dazu gibt es gesonderte Artikel. Zwei weitere Orte in Konstanz verdienen jedoch noch Erwähnung: Da ist zunächst einmal Das Voglhaus in der Altstadt – ein Café und Restaurant mit sehr, sehr vielen Auszeichnungen, in denen man bio und vegan essen kann. Wir haben in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrungen hier gemacht. Diesmal gab es einen kleinen Wermutstropfen, vielleicht, weil wir zu kurz vor der Schließung dort waren: Die veganen Bratwürste waren quasi roh und kalt. Da alle Male zuvor das Essen wirklich gut schmeckte, möchte ich Das Voglhaus trotzdem empfehlen!
Die zweite Erwähnung: das Theater in Konstanz. Die Stadt beherbergt im ehemaligen Jesuitengymnasium die älteste noch bespielte Sprechbühne Deutschlands aus dem frühen 17. Jahrhundert. Daneben gibt es im Sommer Freilichtaufführungen auf dem Münsterplatz – in diesem Jahr Büchners Lustspiel Leonce und Lena. Wir selbst schauen uns ein Stück in der Spiegelhalle an, die direkt an der Bodenseeuferpromenade liegt: „Rollenwandel: Schiff der Träume“, nach einem Drehbuch von Federico Fellini. Eine opulente Traum- und Trauerreise, bei der die Schauspieler jeweils in mehrere Rollen schlüpfen, gesungen (gut!) und Klavier gespielt (ebenfalls gut!) wird auch. Das Spannende an der Sache: Hier hat nicht die Intendanz des Theaters entschieden, was in welcher Besetzung auf die Bühne kommt, sondern das Kollektiv. Das hat offenbar anfangs auch durchaus geknirscht, aber das Ergebnis ist überzeugend und magisch, und so kann man dem Ensemble nur viele weitere Vorstellungen in der nächsten Saison wünschen!
Nach einer Woche müssen wir zurück nach Dänemark. Es war bestimmt nicht unser letzter Aufenthalt in Konstanz – und wir kommen gern wieder, nur nehmen wir nächstes Mal auf jeden Fall eine andere FeWO!
Zug Stuttgart-Freudenstadt und zurück: 2x66km = 132km x 0,040kg CO2 = 5,28kg Auto Freudenstadt-Bad Rippoldsau/Schapbach und zurück: 2x22km = 44km x 0,164kg CO2 = 7,22kg Gesamt: 12,5kg CO2 <Pro Tag darf man nicht mehr als 2,33kg CO2 verbrauchen, wenn man nicht den Klimawandel vorantreiben will, Essen und Kleidung eingeschlossen!>
Von Stuttgart aus fahre ich zu meiner Freundin, die in einem Ökodorf im Nordschwarzwald wohnt. Wir treffen uns in Freudenstadt, und dann geht einer meiner großen Wünsche der letzten Monate in Erfüllung: noch einmal den Alternativen Bären-, Luchs- und Wolfspark zwischen Bad Rippoldsau und Schapbach besuchen!
Obwohl ich inzwischen schon fast fünf Jahre in Dänemark wohne, spende ich nach wie vor monatlich für die wilde Bärin Jurka und den heldenhaften Luchs Hero. In diesem riesigen Park sieht man die Tiere nur selten, eher zufällig, und sie interagieren miteinander. Die Stiftung versucht, ehemaligen, gequälten Zoo- und Zirkustieren die Fixierung auf Menschen wieder abzugewöhnen und sie so naturnah zu halten, wie es nur irgend möglich ist.Und natürlich sind sie auch politisch aktiv, um z.B. den Einsatz von Wildtieren im Zirkus gänzlich zu unterbinden.
„Meine“ Jurka, Jahrgang 1997, war einst Wildbärin in Italien und ist die Mutter von Bruno, dem angeblichen Problembär, den man 2006 in Bayern erschoss. Leider wurde sie von unvernünftigen Menschen angefüttert, wodurch Jurka jede Scheu verlor, was sie an ihren Nachwuchs weitergab. Deshalb musste sie schließlich eingefangen werden. Hero wiederum wurde für ein Wiederauswilderungsprojekt 2015 in Litauen gezüchtet, aber aufgrund seiner Gehbehinderung zu einem Leben in einem kleinen Zoogehege verurteilt. Als ihm (ebenso wie Jurka) der Tod drohte, nahm ihn der Bärenpark auf.
Hurra! Wir haben zwei Bären entdeckt!
Meine Freundin und ich essen zunächst einmal zu Mittag – es gibt hier sagenhaft leckere, vegane Currywurst und Bärenparksbier aus dem Schwesterpark im thüringischen Worbis. Dann machen wir den großen Rundgang, erhaschen sogar ab und an Blick auf Bären (wenn auch nicht auf Jurka), und ich kaufe zum Abschluss noch Ansichtskarten und Kühlschrankmagneten von meinen beiden Patenkindern.
Nicht weit vom Park entfernt ist der malerische, 32 Meter hohe Burgbachwasserfall mit einer kleinen Wanderung (5,8km) zu erreichen (und mit ein bisschen Suchen finden wir auch den Einstieg). Es ist einfach soooo schön im Schwarzwald!
Zum Abschluss besuchen wir noch auf dem riesigen Freudenstädter Marktplatz das Café Pause. Ich glaube, so eine große Auswahl an veganen Kuchensorten habe ich in meinem Leben noch nirgends gesehen! Die Schokolade ist FairTrade und das Ganze unbedingt empfehlenswert!
Blick über den Stuttgarter Schillerplatz auf Stiftskirche und Fruchtkasten
Zug von Rothenburg nach Stuttgart: 148km x 0,026kg = 3,85 kg CO2 Unterkunft: privat im Zimmer des abwesenden Sohnes = 0 kg CO2
24 Jahre und exakt 4 Monate habe ich in Stuttgart gewohnt und gearbeitet. Deshalb sind die üblichen touristischen Events wie Stadtrundfahrten nichts für mich. Und ins Musical? Ich war in meinem ganzen Leben noch nicht in einem. Was ich jedoch sehr bedauere: Just in der Woche, in der mein Mann und ich da sind, gibt es weder im FITZ Figurentheater noch im Theater am Faden bei der über 80jährigen Frau Brehme in Heslach Veranstaltungen. Dabei gehören diese beiden zu meinen Stuttgarter Lieblingsorten… Helga Brehme bezeichnet sich selbst als glücklichsten Menschen der Welt, und das strahlt sie bei den Aufführungen in ihrem magisch-verwunschenen Fachwerkhaus auch aus.
Die Freundin, bei der wir nächtigen, muss leider arbeiten. So schmeiße ich nur schnell mein Gepäck ab und gehe mit einer anderen Freundin ins Völkerkundemuseum. Schließlich habe ich ja mal mit großer Freude Ethnologie studiert! Erst erfrischen wir uns jedoch mit Getränken im angeschlossenen Restaurant Hegel Eins, das sowohl von Michelin als auch von Gault & Millau ausgezeichnet worden ist. Dann geht es in eine kleine Ausstellung über Frauenleben in Afrika, Beschneidung inklusive, bevor wir die Sammlungen im Erdgeschoss und ersten Stock besichtigen – Afrika, Orient, Ozeanien und Südasien. Das Museum stammt aus dem Jahre 1889, hat also eine lange und auch kolonialistische Geschichte. Seit 2010 ist Inés de Castro Direktorin und versucht, die patriarchal-hegemoniale Sichtweise über Bord zu werfen.
Tags darauf trinke ich mit meinem Mann noch Harry’s Kaffeerösterei in der Eberhardstraße exzellenten Americano, bevor er sich zu einem Treffen mit Freunden aufmacht.
Ich schlendere zur historischen Markthalle. Sie stammt aus dem Jahre 1914 und ist eine echte Stuttgarter Sehenswürdigkeit. Dort gibt es inzwischen viel mehr Biostände als zu meiner Zeit. Ich kaufe ich kaufe am Stand der Bio-Bäckerei Baier eine leckere vegane Foccaccia mit Tomaten.
Ich in der Ausstellung „Das kalte Herz“ – Blick in den Spiegel
Weiter geht es zum Schlossplatz. Im Kunstgebäude (das ist das mit dem goldenen Hirschen auf der Kuppel) läuft gerade die Ausstellung „Das kalte Herz“ – moderne Kunst im Gespräch mit dem früh verstorbenen Stuttgarter Romantiker Wilhelm Hauff. Das Märchen erzählt die Geschichte des armen Schwarzwald-Köhlers Peter Munk, der sich nach Reichtum und sozialer Anerkennung sehnt. Dabei trifft er auf das freundliche Glasmännlein und den finsteren Holländer-Michel. Wie das weiter- und ausgeht, musst du schon selbst nachlesen. Im Museumsshop (die Ausstellung läuft noch bis zum 4.10.26) gibt es jede Menge rosarote Herz-Devotionalien zu kaufen. Ich enthalte mich.
Vor der berühmten Stuttgarter Oper (sie war schon häufig Oper des Jahres) setze ich mich in den Schlosspark und vespere meine Foccaccia. Danach laufe ich weiter zum Charlottenplatz. Im Weltladen erstehe ich Bio-Kaugummi, thailändisches Geschenkband und ein neues weißes Baumwoll-Kopftuch (vermutlich in der Vorahnung, dass mein von zu Hause mitgebrachtes kurz darauf just in Stuttgart seinen Geist aufgeben würde).
Weiter geht es zum Arthaus Kino Atelier am Bollwerk. Eigentlich mag ich das Delphi von der Atmosphäre und den Sichtverhältnissen her lieber, aber heute passt mir das Bollwerk-Programm besser. Um 15:20 Uhr beginnt der Film Vivaldi und ich. Überraschenderweise ruft mein Mann vorher an und stößt dazu. Sehr bunter, sehr bewegender Film – die Frauen quasi rechtlos im Venedig des 18. Jahrhunderts – und Vivaldis Musik wird uns noch ein Stück nähergebracht.
Während mein Mann sich danach mit einem anderen Freund trifft, fahre ich zurück zu meiner Freundin. Wir machen Salat und gehen danach noch bei der Vana Eismanufaktur in der Breitscheidstr. 20 genießen. Es gibt dort sehr viel bio, sehr viel vegan, und es ist einfach super-lecker. Ich schlecke Schoko- und Mandeleis. Ein absolutes Muss!
Einen Tag später mache ich einen Ausflug in den Schwarzwald, hierzu gibt es einen gesonderten Artikel.
Am letzten Tag gießen mein Mann und ich das Grab von Verwandten in Alt-Sillenbuch und fahren dann mit dem Bus hinunter zum Necker nach Esslingen. Zwei Dinge haben wir vor: Besuch des Schreiber-Museums und des Merkelschen Bades. Im Bus flaxe ich, dass das Schreiber-Museum ja vielleicht geschlossen hat. Spaßeshalber schaut mein Mann nach, und zu unserer großen Überraschung ist es tatsächlich wegen Hitze geschlossen! Zum Merkelschen Bad verweise ich auf meinen Artikel vom 10.3.2019. Es hat uns auch diesmal richtig großen Spaß gemacht in diesem wunderschönen Jugendstil-Mineralbad!
Nur wenige Kleinigkeiten zur Ergänzung:
* Im Bio-Bistro Brot & Café essen und trinken wir etwas – und treffen dort die Mutter eines Schulfreundes unserer Tochter. * Sehenswert, wenn auch düster, ist die Stadtkirche von Esslingen, St. Dionys, aus dem 13. Jahrhundert. * Auf dem Weg zum Bahnhof entdecken wir schließlich noch die Eiszeit: Ein Steg führt über den Neckarnebenarm direkt zur Alten Zimmerei. An diesem malerischen Ort in Sichtweite der Doppeltürme der Stadtkirche St. Dionys betreibt Simone Meier-Röhn ihr Eiscafé mit biologischen Eissorten, die sie direkt vor Ort herstellt. Darunter sind sowohl feines Milcheis wie die Haussorte „Weiße Schokolade mit Karamell und Haselnüssen“, als auch Sorbets mit mindestens 50% Fruchtanteil. Das konsequente Konzept bringt mit, dass Erdbeereis erst dann auf der Karte steht, wenn die heimischen Früchte reif sind. Lecker!
An unserem letzten Abend schließlich laden wir meine Freundin ins Restaurant ein: Im Soy Club Stuttgart gibt es ausschließlich vegane Kost! Wir sitzen bei strahlendem Sonnenschein im Freien und lassen es uns gut gehen.
Alle zwei Jahre findet im Mannheimer Jugendforum im Mai eine anarchistische Buchmesse statt, 2026 zum achten Mal. Ich selbst bin seit 2024 für die Graswurzelrevolution mit dabei und betreue zusammen mit einem Kollegen aus Marseille und einem aus Kelkheim den Stand.
Auf der Messe kann man anarchistische Sach- und Fachbücher, aber auch Literarisches und Kinderbücher bekommen, daneben Sticker, T-Shirts, Hoodies, kurdische Tücher oder Infos über die Sea Punks, die mit einem eigenen Schiff auf dem Mittelmeer Flüchtlinge in Seenot retten.
Begleitet wird dies von jeweils zwei parallel stattfindenden Buch- oder Projektvorstellungen mit Diskussion pro Doppelstunde. Auch wir zeigen dort zwei unserer neuen Titel: “Die Kriegslogik durchbrechen!” (wo es um den Gaza-Konflikt geht) und “Anarchistisches Recht”, was sich auf dieser Messe später als unser Bestseller erweist.
Mittags kocht ein Kollektiv (unterstützt von den Anwesenden) herrliches veganes Essen (besser als in vielen Restaurants), Fladen mit Kreuzkümmel, Dhal, Nudeln mit Tofu usw., dazu gibt es Salate, und das alles gegen Spende (3-5€ waren erwünscht).
Und nach Ende jeden Messetags gibt es natürlich noch Abendveranstaltungen, Kinofilme, Singen für Leute, die nicht singen können, weitere Diskussionen. Nach elf Stunden Standdienst pro Tag bin ich dafür allerdings zu k.o. Aber: Ich komme bestimmt wieder 2028!
Direkt gegenüber dem NYX-Hotel, in dem ich residiere, befindet sich das EinTanzHaus. Es ist in der säkularisierten Trinitatis-Kirche aus den 50er Jahren untergebracht. Hier genieße ich den schönsten Abend meines Mannheim-Aufenthalts. Für 19:30 Uhr laden sie ein zu einem kostenlosen Folk-Abend. Und er ist nicht nur kostenlos, sondern man bekommt in der magischen Kirchenatmosphäre sogar noch etwas geschenkt: An allen Sitzplätzen rund um die Tanzfläche stehen große Teller mit warmer, duftender, vegetarischer Blechpizza und Karaffen mit Wasser.
Zunächst einmal sollen wir uns in Dreiergruppen zusammenfinden und mit einer Polonaise auf die Bühne schreiten. Der Tanz wird immer wilder und geht immer mehr durcheinander, bis wir schließlich alle hellwach, mit klopfenden Herzen und strahlend auf die Sitzbänke fallen, um uns zu stärken und einander vorzustellen. Währenddessen gehen die Tänzer*innen, die uns eingeladen haben, nacheinander von Tisch zu Tisch und erzählen, was sie vorführen und uns beibringen wollen. Eine Inderin ist dabei, zwei türkische Kurdinnen, rumänische Geiger, eine Frau, die sich auf Hulahoop-Kunst versteht, ein Österreicher, der uns Schuhplattler nahebringt, eine Hiphopperin und eine Frau, die die französische Version davon tanzt, die in etwa Danse du Peuple heißt.
Und bei allem heißt es mitmachen! Auch wenn es Begabtere als mich gibt: Es ist wunderschön! Zwischendurch gibt es immer so etwas wie Disko, nur dass die Musik zum Beispiel eine Tarantella ist. Am Ende bedeutet der Österreicher uns, mit den Händen einen Schuplattlertakt auf den Boden zu klatschen. Und da wir nun ja alle schon unten auf der Erde sind, legen wir uns zum letzten Lied der Länge nach hin, schließen die Augen und genießen die Musik.
Als dann die Lichter wieder heller werden, stehen wir auf. Am Ausgang begleiten uns die Rumänen auf ihren Geigen spielend. Es ist 22 Uhr, noch ein klein bisschen abenddämmernd, und am liebsten würde ich mir die Abschiedsmelodie für den Rest meines Lebens merken – und kann sie doch am nächsten Morgen nicht mehr rekapitulieren.
Auf meiner 150-Wünsche-Liste für die nächsten Monate stand u.a. Diskotanz. Dass er auf diese Weise in Erfüllung gehen würde, konnte ich nicht ahnen. Magisch war’s, von der ersten bis zur letzten Minute. Im Juni 2026 findet in der Kirche die nächste kostenlose Folkdans-Party statt. Bitte geht hin!
Blick von der Mannheimer Neckarbrücke auf ein Schiff mit Pappkamerad*innen
CO2-Werte:
Zugfahrt Padborg-Mannheim: 716km x 0,026kg CO2 = 18,62kg
Hotel Mannheim: 16m² x 4 Nächte x 0,054kg = 3,46kg
Ich bin wieder auf dem Weg gen Süden, diesmal für 25 Nächte und insgesamt 2.575 km. Die ersten vier Tage verbringe ich in Mannheim. Aber zunächst einmal heißt es, dorthin zu kommen. Der schönste Teil der Zugstrecke in Schleswig-Holstein liegt rund um Rendsburg: Hier führt der Weg auf einer riesigen Eisenbahnbrücke über die Häuschen, die winzigen Menschlein und den Nord-Ostsee-Kanal, den ich gern einmal vom Anfang bis zum Ende laufen würde. Einen Teil davon erwanderten wir mit unserer damals etwa zehnjährigen Tochter bei der Querung des Bundeslandes von Kiel bis Meldorf. Um die Eisenbahnbrücke in voller Pracht bewundern zu können, musst du in Fahrtrichtung auf der linken Seite des Zuges sitzen.
Warum Mannheim? Nicht wegen der Kindheitserinnerungen – in den 70ern gab es in der Innenstadt noch das Kaufhaus Horten, und wir fuhren regelmäßig samstags zum Einkaufen dorthin. So konnte meine Mutter, die den Umzug von Berlin in den Odenwald nicht vertragen hatte, ab und an ein wenig Stadtluft schnuppern.
Horten gibt es nicht mehr, stattdessen alle zwei Jahre die Anarchistische Buchmesse Mannheim, 2026 zum achten Mal. Dort stellt auch die Graswurzelrevolution ihre Titel vor, und ich mache wieder Standdienst. 2024 schlief ich bei einem linken Wohnprojekt im Wohnzimmer auf der Matratze. Das war zwar spannend, nett und obendrein kostenlos, aber diesmal habe ich mich trotzdem für ein Hotelzimmer entschieden, auch wenn ich das selbst zahlen muss. Die Fahrtkosten hingegen trägt der Verlag.
Aufgrund der langen Strecke reise ich schon am Vortag an. Mein Zug hat Padborg offiziell um 9.02 Uhr verlassen (de facto etwas später) und trudelt schon kurz nach 17 Uhr in Mannheim ein – wider Erwarten habe ich sogar den Anschluss in Hamburg geschafft. „Mythos Akko“ hat jemand unterwegs an eine Ziegelwand gesprayt, und sofort kommt bei mir noch größere Fernweh auf, ich muss an Wüste und Orient denken, auch wenn vielleicht nur irgend eine schnöde Firma gemeint ist. „Mannheim-Mythos“ hingegen, das klingt von vornherein schräg. Dabei hat die Kurpfälzerin eine der größten (barocken) Schlossanlagen der Welt. Auch die Anlage der Innenstadt in Planquadraten geht auf den Fürsten Friedrich IV. und das Jahr 1606 zurück, Ausdruck barocker Naturbeherrschungssucht. Auch mein Hotel befindet sich hier, F4, 4, es heißt NYX, gehört zur Leonardo-Gruppe, versteht sich als Arthaus und nachhaltig.
Bei abflauendem Gewitter-Regen-Sturm laufe ich vom Bahnhof dorthin. Unterwegs gönne ich mir noch bei Alnatura ein leckeres, veganes Rhabarberstückle.
Das Hotel liegt in der Nähe der Fressgass‘ (der Name ist Programm) gegenüber der Synagoge. Die Lobby: bunt neonbeleuchtet. Das kleine Zimmer im vierten Stock zeigt zum Glück auf den Hinterhof. Es ist dunkelbraun-rot gehalten und auf der einen Seite mit einer Schleiereule, auf der anderen mit einem Leoparden geschmückt. Das muss man mögen, ich tu’s eher nicht. Deckenbeleuchtung und Stuhl sind leider Fehlanzeige.
Nach dem Auspacken und Bildtelefonieren mit Mann und Tochter mache ich mich auf den Weg ins Programmkino Odeon. Dort läuft der Film „Rose“, eine Frau, die sich während des Dreißigjährigen Krieges als Mann durchschlägt und diese Frechheit am Ende mit dem Leben bezahlt… Das Ganze in schwarz-weiß gedreht und sehr bewegend. Ein empfehlenswertes, auch am Mittwoch gut besuchtes Kino (obwohl sie keinen Wein verkaufen :-)).
Die Nacht im Hotel verläuft ruhig, und das Frühstück am nächsten Morgen ist auch für Veganer*innen einigermaßen Okay, obwohl sie jede Menge Schilder falsch verteilt haben und man eher nach der Farbe beurteilen muss, welche Marmelade was ist. Auf Nachfrage gab es sogar Pflanzendrink, in diesem Fall Soja mit Vanille. Bio ist nur der Tee, der Rest von der Qualität her eher unteres Niveau.
Israelitischer Teil des alten Hoppenlau-Friedhofs im Spät-Spätherbst
Zufällig am letzten Tag bevor bei uns im Ländle von jetzt auf eben verschärfte Anti-Corona-Regeln in Kraft traten, besuchte ich den denkmalgeschützten Hoppenlau-Friedhof in der Stuttgarter Innenstadt und das Literaturhaus – eine meiner Freundinnen hatte sich das kleine, feine „Lexikon der Schönheit“ gewünscht, welches es fast nur dort, dafür aber in vielen Farben zu kaufen gibt.
Los ging’s an der Liederhalle, dank der Mosaiken eines der schönsten modernen Gebäude in Stuttgart, dann entdeckte ich den israelitischen Teil des Friedhofs, und schließlich auch die Gräber des Dichter-Revolutionärs Christian Friedrich Schubart (1737-91), sehr verwittert, und recht in der Nähe das gut gepflegte Grab Wilhelm Hauffs (1802-27), Reproduzent antijüdischer Klischees, aber gleichzeitig Verfasser von Märchen wie „Kalif Storch“, „Zwerg Nase“, „Das kalte Herz“ oder von Geschichten wie „Das Wirtshaus im Spessart“. Ihn kannte ich schon als kleines Kind, denn von seinen orientalisierenden Märchen hatten wir Diashow-Erzählungen, untermalt von russischer Ballettmusik…. Daaa-da-da-da-da-daaa-da-daaa.
Und dann das Literaturhaus, davor eine Outdoor-Plakat-Comic-Ausstellung, und darin eine Show von Kleinverlagen. Mit dabei ein Herbstgedicht des Dänen Rasmus Nikolajsen, das den Titel für diesen Beitrag hier liefert. Wohin sollen wir denn mit all der Schönheit, beim Betrachten der gelben, roten und braunen Blätter im Park, der Schwäne, die ihren Hals recken und mit den Flügeln schlagen, wenn wir sehen, das gleichzeitig Menschen in diesem Park schlafen, weil sie kein Bett haben, was sollen wir mit all den Blättern und Büchern? Was sollen wir mit all den Wolken, die nichts vermögen, wenn ein Freund aus dem Fenster springt und zu Boden fällt wie eine Schneeflocke, wie ein Blatt, und man sich nach dem Begräbnis betrinken muss und sich verwandeln muss in etwas anderes, in einen Jüngeren? Wie lassen wir wie der Baum seine Blätter die Geschichten los, die Geschichten von Gestaltwandlern, die sowohl Mensch als auch Tier sein können, heute ein grünes Blatt weit oben, morgen ein gelbes am Boden? Wir betrachten das Fallen der Blätter wie einen mittelalterlichen Totentanz und üben, sagt Rasmus, die Schritte unseres eigenen Todes und all das, was wir nicht erzwingen können und was die Zeit herbeiführen wird. Ein Gedicht, geschrieben, während die Blätter von den Bäumen fallen…
Für mich der schönste Tag seit langem und coronabedingt vielleicht für lange – abgesehen davon, dass drei Tage später mein Mann aus Dänemark zu Besuch gekommen ist. Das ist das allerschönste.
Rasmus Nikolajsen, was sollen wir mit all der schönheit? Herbstgedicht, aus dem Dänischen von Sarah Fengler, 12 Euro, erschienen bei parasitenpresse, Knithaki, Richard-Wagner-Str. 18, 50674 Köln, im Februar 2020, www.parasitenpresse.de
Wie ein Tor in eine andere Welt: Das ist der Eingang zum kleinen, verborgen in Stuttgarter Halbhöhenlage erbauten Nationengarten, direkt neben Weinbergen, umbraust vom Verkehr. Geschaffen wurde er von Gartenbaumeistern aus Baden-Württembergs chinesischen Partnerprovinz Jiang Su zur IGA 1997 – und mutet an wie eine Oase der Stille aus längst vergangenen Zeiten.
Er ist ein Mikrokosmos, in dem bizarre Steine Gebirge und Teiche Meere darstellen, in dem die vier Jahreszeiten, Leben und Tod, hart und weich, dunkel und hell als Gegensätze vereint zu einem Ganzen erfahrbar sind. Sein Name stammt aus einem alten Gedicht der Tang-Dynastie (618-907 u.Z.), nach dem nicht nur Flöte und Laute, sondern auch Berg und Wasser eine schöne Melodie ergeben – Poesie übersetzt in Architektur und Kalligraphie. Gedichtauszüge zum Nachfühlen verkörpert er: Berge und Wasser sind so freundlich. Halle der Freundschaft (um dort Tee zu trinken, wenn sie geöffnet ist):
Halle der Freundschaft
Drachen. Stehende Wolken. Zehntausend Kiefern in der Jahreszeit, immergrün (ich liebe Kiefern). Ein schmaler Bach fällt in einen tiefen Teich. Pavillon der vier Seiten und acht Himmelsrichtungen.
Dieser Garten soll die Unsterblichen herein locken, damit wir Menschen an ihrer Unsterblichkeit teilhaben können. Es waren ihrer acht, sieben Männer und eine Frau, die allen Menschen in Not beistehen und gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung kämpfen. Diese Ba Xian verkörpern die acht grundlegenden Lebensbedingungen: Jugend, Alter, Armut, Reichtum, Adel, Volk, Weibliches und Männliches. Der eine ist Schutzheiliger der Barbiere, der nächste der Kranken, einer ist zuständig für das Militär, der andere für Musiker (er trägt die Flöte der sechs heilenden Melodien), noch einer für Schauspieler und einer für alte Leute.
Interessant sind Lan Cai He und He Xian Gu. Ersterer ist androgyn, ein schamanischer Transvestit und heiliger Narr. Lan Cai He kann sowohl Junge oder Frau sein, verkörpert die Ausgestoßenen und Verrückten und schützt die Blumenhändler. Letztere ist auf jeden Fall weiblich, eine Frau mit Lotosblüte oder Blumenkorb und dem Pfirsich der Langlebigkeit sowie einer Mundorgel in den Armen. Sie erreichte Unsterblichkeit wegen ihrer Freigebigkeit und strengen Askese – und statt um das Jahr 700 u.Z. herum der Kaiserin zu gehorchen, stieg sie lieber in den Himmel auf. Vielleicht begegnest du ihr im Pavillon der acht Himmelsrichtungen?
Adresse: 70174 Stuttgart, Ecke Birkenwald-/Panoramastraße, erreichbar mit dem 44er Bus ab U-Bahn Stadtbibliothek/Türlenstraße Richtung Killesberg, geöffnet täglich ab 8 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Ich bemühe mich hier um eine vollständige Auflistung aller Betriebe und Organisationen in und bei Stuttgart, die ökologisch und nachhaltig arbeiten – solche, die nur ein bisschen Bio im Programm haben, wie z.B. Discounter oder Drogeriemärkte, werden nicht aufgeführt. Schade, schade, dass es das Restarurant Cassiopeia mit Neckarblick nicht mehr gibt…. Korrekturvorschläge sind herzlich willkommen!
Bäckereien
Eselsmühle im Siebenmühlental, Rudolf Gmelin GmbH & Co. KG, Herr Meinrad Bauer, 70771 Leinfelden-Musberg, www.eselsmuehle.de
Hofpfisterei, www.hofpfisterei.de
Schulstr. 4-8, 70173 Stuttgart-Mitte
Mailänder Platz 7 (Milaneo-Einkaufszentrum), 70173 Stuttgart-Nord
Löwenstr. 42, 70597 Stuttgart-Degerloch
Königsbäck – Die Bio-Bäckerei, www.koenigsbaeck-stuttgart.de
Gablenberger Hauptstr. 70, 70186 Stuttgart
Schwarenbergstr. 121, 70188 Stuttgart
Bank
GLS Bank, Filiale Stuttgart, Eugensplatz 5, 70184 Stuttgart, www.gls.de/privatkunden/gls-bank/standorte-filialen/stuttgart/
Grüne Erde Store & Schlafwelt, Breite Str. 2, 70173 Stuttgart-Mitte, www.grueneerde.com
Naturkosmetikstudio
Balance, Inh. Anne John, Schwabstr. 183, 70193 Stuttgart-West
Organisationen
Attac Stuttgart und Drumrum, www.attac.de/was-ist-attac/strukturen/attac-netzwerk/regionalgruppen/. Dort finden sich die Mailadressen der Regionalgruppen
Pieks democratic education, Freie aktive Schule auf den Fildern, Schönbuchstr. 4, 70771 Leinfelden-Echterdingen, https://pieks-fas.de/
Studium
Landscape Ecology Master, Management von ökologischer Dynamik im globalen Wandel, Universität Stuttgart-Hohenheim, Schloss Hohenheim 1, 70599 Stuttgart-Hohenheim, www.uni-hohenheim.de/landscape-ecology-master-studium
Veranstaltungsorte
Haus des Waldes, Königsträßle 74, 70597 Stuttgart-Degerloch, https://hausdeswaldes.forstbw.de/haus-des-waldes/